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    Langeoog (friesisch lange = lange, oog = Insel, also lange Insel)

Wappen-Langeoog
ist eine der Ostfriesischen Inseln im Nordwesten Deutschlands, die dem Festland des Bundeslandes Niedersachsen zwischen der Ems- und Wesermündung in der Deutschen Bucht vorgelagert sind. Nachbarinseln sind Spiekeroog im Osten und Baltrum im Westen. Langeoog gehört als Einheitsgemeinde zum Landkreis Wittmund. 1691 Einheimische haben ihren ständigen Wohnsitz auf Langeoog (Stand 31.12.2012). Hinzu kommen rund 200.000 Badegäste pro Jahr. Vor allem im Sommer besuchen zahlreiche Gäste die Insel, um an den insgesamt 14 km langen Stränden mit weitläufigem Dünengelände ihren Urlaub, meist in Ferienwohnungen, Hotels oder Pensionen, zu verbringen. Die einzelnen Strandabschnitte sind dabei hinsichtlich der Nutzungsarten zumindest teilweise ausdrücklich bezeichnet. So existieren im Bereich des Badestrands mehrere als Nichtraucherstrand deklarierte Zonen, in denen das Rauchen untersagt ist. Weitere Bezeichnungen sind etwa Jugendstrand, Surfstrand, Hundestrand, Sportstrand und Drachenstrand.

   Langeoog hat eine Fläche von rund 20 Quadratkilometer und einen etwa 14 Kilometer langen Sandstrand. Dem Strand schließt sich eine Dünenlandschaft mit bis zu 20 m hohen Dünen an. Unter den ostfriesischen Inseln nimmt Langeoog die Besonderheit ein, dass sie die einzige Insel ist, die bisher ohne seeseitige Küstenschutzbauwerke auskommt. Obwohl Langeoog vom Salzwasser der Nordsee umgeben ist, befindet sich im Sediment unterhalb des Inselkerns ein Süßwasservorkommen, das je nach Dünenhöhe unterschiedlich groß ist. Das Vorkommen in Form einer mächtigen Süßwasserlinse ist seit mehreren Jahren stark gefährdet, da die Sturmfluten im Winter die Schutzdünen nördlich des Pirolatals immer mehr abbrechen lassen.

Luftaufnahme Langeoog   Im Jahr 1830 begann mit dem ersten Badegast, dem Amtsrichter Vangerow aus Aurich, die touristische Entwicklung der Insel. Ab diesem Jahr bestand auch erstmals eine regelmäßige Fährverbindung zum Festland. Der 1909 erbaute Wasserturm Langeoog ist das Wahrzeichen der Insel und kann während der Sommersaison bestiegen werden. Zu seinem 100-jährigen Bestehen 2009 wurde er aufwändig renoviert. Von oben hat man eine Aussicht über das Dorf und die Dünen, die das Dorf vom Strand trennen. Die Insel ist nahezu frei vom Verkehr mit Verbrennungsmotoren. Erlaubt sind nur Fahrräder, Pferdefuhrwerke, Elektrofahrzeuge für Gewerbetreibende und einige Transportfahrzeuge der Inselgemeinde. Nur Rettungsdienst und Freiwillige Feuerwehr setzen Fahrzeuge mit Otto- bzw. Dieselmotoren ein, außerdem dürfen Traktoren und Baumaschinen fahren. Die Insel verfügt über einen Fährhafen, den die inseleigene Schiffahrt der Inselgemeinde Langeoog von Bensersiel aus anfährt, von dem aus in der Saison aber auch touristische Tagesfahrten nach Norderney, Spiekeroog oder Wangerooge durchgeführt werden. Der Flugplatz Langeoog liegt etwa 500 Meter südöstlich des Inselbahnhofs. Er wird regelmäßig von der in Wittmund ansässigen Fluggesellschaft Luftverkehr Friesland Harle angeflogen. Die Inselbahn Langeoog verbindet den Fährhafen mit dem Ortskern. Die Fahrzeit für die 2,5 Kilometer vom Hafen zum Inseldorf beträgt etwa sieben Minuten.


   Langeoog ist durch zwei 50 mm² starke Kupferkabel, die durch das Watt entlang der Fahrrinne führen und mit Kabelbojen markiert sind, mit dem Festland verbunden und damit an die Elektrizitätsversorgung angeschlossen. Dies ist seit 1923 der Fall. Die Wasserversorgung wird ausschließlich über das auf der Insel in der Süßwasserlinse vorhandene Wasservorkommen gedeckt, auch aus diesem Grund werden die Schutzdünen entlang des Pirolatals regelmäßig verstärkt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Langeoog

 

Nordseeinsel Baltrum Baltrum ist eine deutsche Insel in der südlichen Nordsee. Sie gehört zur Inselkette der Ostfriesische Inseln und ist der Ostfriesischen Halbinsel vorgelagert. Die Insel hat eine Länge von fünf Kilometern und eine Breite von bis zu 1,4 Kilometern. Die Fläche beträgt derzeit rund 6,5 Quadratkilometer. Sie ist damit die flächenmäßig kleinste der sieben dauerhaft bewohnten Ostfriesischen Inseln. Die geringste Entfernung zum Festland beträgt rund 4,5 Kilometer.


Im Westen wird Baltrum durch das Seegatt Wichter Ee von Norderney und im Osten durch das Seegatt Accumer Ee von Langeoog getrennt. Die höchste Erhebung der Insel ist eine in der Inselmitte befindliche Aussichtsdüne mit 19,3 m ü. NN. Teile der Insel und das Wattenmeer um die Insel gehören zum Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer.


Der besiedelte Teil im Nordwesten der Insel besteht aus drei Teilen, dem „Westdorf“, dem „Ostdorf“ und dem „alten Ostdorf“. Baltrum verfügt über einen Fährhafen, ein Flugfeld und verschiedene Fremdenverkehrseinrichtungen.


Die Gezeiten, die Strömungen, die Wellen und der Wind bewirkten im Laufe der Zeit große Veränderungen an der Insel Baltrum. Wie auf allen ostfriesischen Inseln wandert der Sand der Strände mit der vorherrschenden Windrichtung von West nach Ost. So lag das Westende von Baltrum um 1650 noch rund 4,5 Kilometer westlicher und damit an einer Stelle, an der sich heute der Ostteil der Nachbarinsel Norderney befindet. Das Ostende der Insel verschob sich in dieser Zeit aufgrund des im Osten liegenden Seegatts Accumer Ee nur um rund 1,4 Kilometer. Effektiv verlor die Insel also mehrere Kilometer Länge. Bereits mehrmals mussten Kirchbauten aufgrund der starken Landverluste versetzt werden. Seit 1872/1873 versucht der Mensch die Landverluste mit gezielten Küstensicherungsmaßnahmen aufzuhalten. Zu diesem Zweck sind auf der Insel 14 Buhnen (Buhne A bis M) gebaut worden. Der Westkopf der Insel zwischen Buhne B und D wird zusätzlich durch eine im Verhältnis 1:4 geneigte Schrägdeckwerkskonstruktion aus schweren Wasserbausteinen geschützt, die im oberen Teil auch als Promenade mit zwei Wandelbahnen genutzt wird. Im Bereich der Buhne B und E bis N schließt sich ein weiteres Schrägdeckwerk mit Berme an. Trotzdem verursachen die Sturmfluten in den Wintermonaten immer wieder erhebliche Schäden.


Auf Baltrum existiert kein Fahrradverleih; die Touristen werden gebeten, keine Fahrräder mit auf die Insel zu bringen. Den „ÖPNV“ übernehmen die ansässigen Kutschfahrer mit ihren Taxikutschen. Geschäfte und Restaurants werden mit Pferd und Wagen beliefert. Touristen transportieren ihr Gepäck mit einer „Wippe“ (Handwagen) oder einem Bollerwagen der Gastgeber, oder lassen sich und ihr Gepäck mit der Pferdekutsche transportieren. Als Folge des Ausschlusses von motorisiertem Individualverkehr kann auf die sonst übliche Unterscheidung der Flächen für fließenden und ruhenden Verkehr weitgehend verzichtet werden.


Zu Fuß kann Baltrum bei Niedrigwasser vom Hafen Neßmersiel aus per geführter Wanderung in rund zweieinhalb Stunden durch das Watt zum Hafen Baltrum erreicht werden.


http://de.wikipedia.org/wiki/Baltrum

Leuchturm NorderneyNorderney ist eine der Ostfriesischen Inseln, die im Nordwesten Deutschlands in der Deutschen Bucht nahezu auf Meeresspiegel (5 m ü. NN) liegen. Norderney erstreckt sich bei einer Gesamtfläche von 26,29 Quadratkilometern in einer Länge von rund 14 Kilometern in Ost-West-Richtung. Auf der gesamten Nordseite der Insel erstreckt sich ein Sandstrand von rund 14 Kilometer Länge, der im Stadtgebiet von einem Inseldeckwerk gesäumt ist, das zum Schutz der Insel vor Hochwasser und Sturmfluten und als Fußgängerpromenade dient. Die im westlichen Teil gelegene Stadt heißt ebenfalls Norderney und ist im Vergleich die städtischste der sieben ostfriesischen Inselgemeinden. Mehrere Bereiche in der Inselmitte sowie der gesamte östliche Teil Norderneys, insgesamt 85 Prozent der Inselfläche, gehören zum Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer.


Norderney ist wie die anderen Ostfriesischen Inseln nicht aus der Landmasse entstanden, sondern eine Düneninsel, die mit der Zeit aus von der Meeresströmung angespültem Sand gewachsen ist. Die ursprüngliche Inselfläche war daher karg und arm an Vegetation. Im Laufe der Jahrhunderte bildeten sich durch Wind und Erosion mehrere Dünenketten, die nach und nach von Pflanzen bewuchert wurden. Insgesamt gibt es auf Norderney über 500 verschiedene Pflanzenarten. Durch Aufforstungen im heutigen Stadtgebiet Norderneys entstanden ab dem 18. Jahrhundert kleinere künstliche Waldgebiete, die eine Gesamtgröße von 50 Hektar haben. Zusammen mit den 30 Hektar natürlichem Waldbestand der Insel besitzt Norderney neben der Insel Borkum die größte Waldungsfläche auf den Ostfriesischen Inseln.


Die Tierwelt der Insel und des angrenzenden Wattenmeeres ist vor allem aus ornithologischer Sicht sehr artenreich. Während der Zeit des Vogelzugs rasten große Schwärme von Zugvögeln vor allem im östlichen Teil der Insel. Das Wattenmeer dient den Vogelschwärmen dabei als reichhaltige Nahrungsquelle und die Insel als Brutgebiet. Insgesamt brüten rund 95 Vogelarten auf Norderney. Neben dem Fasan und einigen auf der Insel lebenden Rehen sind in den Dünen und teilweise mitten in der Stadt verwilderte Kaninchen zu beobachten, deren Vorfahren um 1620 zum Jagdvergnügen der Inselvögte auf der Insel ausgesetzt wurden. Mit dem Seehund und der Kegelrobbe gibt es zwei Säugetierarten, die im Norderneyer Wattenmeer zu beobachten sind.


Das Beherbergungs- und Gaststättengewerbe ist vom Beginn des 19. Jahrhunderts an und vor allem seit der Zeit der preußischen Herrschaft in den 1870er Jahren die Haupteinnahmequelle und die Existenzgrundlage eines Großteils der Inselbewohner. Seit seiner Gründung als erstes deutsches Nordseebad im Jahre 1797 wurde Norderney von einer Vielzahl bekannter und berühmter Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben besucht. Darunter befanden sich unter anderem Staatsoberhäupter, weshalb die Insel noch heute als Königin der Nordsee oder St. Moritz des Nordens bezeichnet wird.


Der Große Norderneyer Leuchtturm (Foto) wurde am 1. Oktober 1874 als festes Schifffahrtszeichen der Insel Norderney eingeweiht und ist seitdem das einzige aktive Seefeuer auf der Insel.


http://de.wikipedia.org/wiki/Norderney

Leuchtturm JuistDie Nordseeinsel Juist ist eine der ostfriesischen Inseln im niedersächsischen Wattenmeer und liegt zwischen Borkum und Norderney. Die Insel hat eine Länge von 17 Kilometer und ist damit die längste der Ostfriesischen Inseln. Die maximale Breite beträgt 900 Meter, die minimale nur 500 Meter. Juist gehört als Einheitsgemeinde zum Landkreis Aurich in Niedersachsen und hat 1772 Einwohner. Auf der Insel gibt es zwei Orte: den Hauptort Juist (unterteilt in Westdorf und Ostdorf) und das Loog.


Das Klima der Insel Juist unterliegt dem direkten Einfluss der Nordsee und liegt damit im Bereich eines gemäßigten, sommerkühlen und vom Golfstrom beeinflussten Seeklimas. Aufgrund der ausgleichenden Wirkung der Nordsee herrschen insgesamt geringere tages- und jahreszeitliche Temperaturschwankungen sowie eine hohe Luftfeuchtigkeit. Im Durchschnitt sind die Temperaturen auf der Insel im Sommer kühler und im Winter milder als die auf dem Festland gemessenen Werte. Mit 1.983 Sonnenstunden war die Insel Juist 2010 der sonnigste Ort Deutschlands.


Eine naturkundliche Besonderheit ist das Naturdenkmal „Hammersee“, der größte Süßwassersee auf einer Nordseeinsel. Das Binnengewässer findet sich im westlichen Drittel des langen, schmalen Inselkörpers. Der Name des Sees deutet auf seinen Ursprung hin. „Hammer“, vom ostfriesischen Wort „Hamrig“, ist eine gemeinschaftlich genutzte Weidefläche (vgl. Alm in den Alpen). Der See ist durch die Überflutung einer solchen Hamrig-Weide entstanden.


Infolge der Petriflut von 1651 war die Insel zunächst in zwei Teile getrennt. Um das Jahr 1770 wurde damit begonnen, den etwa zwei Kilometer breiten Durchbruch zuerst an der Südseite zuzuschütten, was 1877 beendet war. Erst ab 1928 wurde die zur See liegende Nordseite mit einem Sanddamm geschlossen. Bei einer Sturmflut brach das Wasser 1932 durch den nördlichen Deich, überflutete das Gelände dahinter und floss nicht mehr ab.


DEU JuistIm Laufe der Zeit ging der Salzgehalt im Hammersee zurück – heute ist es ein leicht brackiger Süßwassersee mit Schilfröhricht, umgeben von Dünenketten. Der Hammersee unterliegt einer ständigen Verlandung.


Er ist ein wichtiges Nahrungs- und Rastgebiet für Insekten und Vögel. Durch den ihn umgebenden Wald- und Schilfgürtel stellt der Hammersee ein relativ störungsarmes Gebiet mit reichhaltigem Nahrungs- und vor allem Süßwasserangebot dar. Für Menschen ist er nur an wenigen Stellen zugänglich. Die heutige offene Wasserfläche beträgt noch 17,3 Hektar; einschließlich der Verlandungszonen umfasst das Feuchtgebiet über 35 Hektar. Seine Tiefe beträgt im Mittel rund 1 Meter.


Mehr Info unter http://de.wikipedia.org/wiki/Juist

Borkum kaapBorkum ist die westlichste und mit knapp 31 Quadratkilometer die größte der sieben bewohnten Ostfriesischen Inseln. Teile der Insel und das angrenzende Watt gehören zum Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Die Hauptstadt der Insel, ebenfalls Borkum genannt, ist ein staatlich anerkanntes Nordseeheilbad und verfügt über zahlreiche Kureinrichtungen.

Wie alle anderen ostfriesischen Inseln führte Borkum bis zum Aufkommen des Badewesens im 19. Jahrhundert ein politisches und zumeist auch wirtschaftliches Schattendasein in der Grafschaft Ostfriesland, die ab 1744 zu Preußen gehörte. Eine Ausnahme bildete der Walfang auf Borkum, der der Insel im 18. Jahrhundert zu einigem Wohlstand verhalf, aber 1782 eingestellt werden musste. Die darauf folgende wirtschaftliche Depression dauerte mehrere Jahrzehnte. Erst der ab zirka 1830 einsetzende Badetourismus, der ab ungefähr 1870 größere Ausmaße annahm, hat diese Situation ins Gegenteil verkehrt. Die Insel ist seitdem nahezu vollständig vom Tourismus abhängig, der den Einwohnern ein beständiges Auskommen ermöglicht. Im Jahr 2011 kamen 249.742 Urlauber, es wurden 2.266.456 Übernachtungen gezählt.

Von 1902 bis 1996 war Borkum mit kurzen Unterbrechungen nach dem Ersten und Zweiten Weltkrieg Standort von Marineeinheiten, die zeitweise eine größere wirtschaftliche Bedeutung für die Insel hatten.

Eine unrühmliche Rolle spielte die Insel in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts als Hochburg des Bäder-Antisemitismus.

http://de.wikipedia.org/wiki/Borkum


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https://www.amwasser.de/62-wissen/wissen.html#sigProId88db6df77d

Die Ostfriesischen Inseln sind eine Gruppe deutscher Nordseeinseln. Sie liegen aufgereiht vor der niedersächsischen Festlandsküste, entlang der Ostfriesischen Halbinsel. Die Inselgruppe erstreckt sich über rund 90 Kilometer Länge von West nach Ost zwischen den Mündungen von Ems und Jade beziehungsweise der Weser und zwischen 3,5 und 10 Kilometer dem Festland vorgelagert. Zwischen den Inseln und dem Festland befinden sich ausgedehnte Wattbereiche, sie nehmen eine größere Fläche ein als die Inseln selbst. Den Inseln vorgelagert liegt das Küstenmeer. Die Inseln, das umgebende Watt sowie das Küstenmeer (Naturschutzgebiet „Küstenmeer vor den ostfriesischen Inseln“) stehen in einer engen ökologischen Beziehung. Die Inselgruppe ist Teil des größten Wattenmeeres in der Nordsee und umfasst etwa 5 Prozent des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer.

 

Die flächenmäßig größte ist die westlichste Insel Borkum, die weiteren bewohnten Inseln sind von West nach Ost: Juist, Norderney mit der größten Stadt auf den Inseln, Baltrum, Langeoog, Spiekeroog und Wangerooge. Ferner gibt es noch vier weitere, kleine, unbewohnte Inseln: Lütje Hörn östlich von Borkum, Memmert und die Kachelotplate südwestlich von Juist, Minsener Oog als aufgespülte Insel südöstlich von Wangerooge sowie Mellum am östlichen Rand der Inselkette, die nach der Abgrenzung durch das Bundesamt für Naturschutz nicht mehr zu den Ostfriesischen Inseln gehört, sondern zu den Watten im Elbe-Weser-Dreieck.

 

Die Inseln verfügen zur Seeseite hin über Sandstrände. Im Inneren bestehen sie aus Dünenbildungen verschiedenen Alters, während sie zur Festland zugewandten Seite hin in Salzwiesen zum Watt übergehen. Nach der heute favorisierten „Platen-Hypothese“ sind die heutigen Inseln einzig das Ergebnis von Meeresablagerungen durch die Kräfte von Strömungen, Seegang und Wind, sowie Sturmfluten. Dies führte nach der Antike zur Abspaltung vom Festland und Entstehung des Wattenmeeres. „Geestkerne“ wie die Nordfriesischen Inseln besitzen sie nicht (mehr). Soweit vorhanden, wurden Geestkerne nacheiszeitlich im jüngeren Atlantikum und im Subboreal (vor 2000 bis 5000 Jahren) von marinen Sedimenten überdeckt.

 

Durch die zwischen den Inseln liegenden Seegatten strömt das Wasser gezeitenbedingt an den Inseln vorbei auf die Watten und wieder zurück auf die See. In diesen Tiderinnen sind die Gezeitenströmungen sehr stark. Auf Grund der vorherrschenden Hauptströmung von West nach Ost nagt das Wasser an den Westseiten der Inseln, während sich am Osten Sand ablagert und die Inseln tendenziell vergrößert werden. Insgesamt führt dies zu einer Ostbewegung von durchschnittlich einigen Metern pro Jahr, wobei einige Inseln mehr wandern als andere (beispielsweise Spiekeroog kaum, Wangerooge dagegen mehr).

 

Memmert, Lütje Hörn, Mellum und Minsener Oog sind unbewohnt. Die letztere wurde erst Anfang des 20. Jahrhunderts zum Schutz der Fahrrinne der Jade nach Wilhelmshaven künstlich angelegt. Die kleine Insel Lütje Hörn nahe Borkum ist stark von der See bedroht. Die Kachelotplate zwischen Borkum und Juist ist eine Sandbank. Die Inseln Norderney, Baltrum, Langeoog, Spiekeroog und Wangerooge sind während der Ebbe per Wattwanderung vom Festland aus erreichbar. Bei Niedrigwasser fällt das Watt mit Ausnahme einiger Fahrwasser (Priele) bis zum Festland trocken.

 

Die Ostfriesischen Inseln sind beliebte Fremdenverkehrs- und Ausflugsziele. Traditionell wird dort hauptsächlich Fischfang betrieben. Wangerooge liegt nicht im politischen Ostfriesland, sondern im Oldenburger Friesland, wird aber geographisch zu den Ostfriesischen Inseln gezählt.

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Ostfriesische_Inseln#Entstehung_und_Aufbau

Wir trafen Paul David Turrell in seinem Atelier und Galerie am Kamper Weg Mitte September. Der alte Resthof liegt etwas versteckt am Kamper Weg, zwischen Iggewarden und Süllwarden, und schon die Auffahrt zeigt die rege Fantasie und Kreativität des aus England stammenden Künstlers! Durch das große Stalltor gelangt man in die Galerie und schon dort entfährt uns das erste `Wow`! Hier hängen nicht nur Werke von Paul David Turrell, sondern auch die seiner Künstlerfreunde Jörg Krummland und Georg Skrypzak. Zusammen mit den Exponaten des Keramikers Jürgen Hofmann und den bearbeiteten Möbelstücken von Paul David Turrell entstand dort in diesem rustikalen Umfeld eine Ausstellung mit ganz besonderem Ambiente!

 

Weiter geht es durch den ehemaligen Stall, der dem Künstler als Werkstatt dient. In einem Seitentrakt versteckt zeigt uns Paul bereitwillig seine `Schätze` - alte Möbelstücke, `am liebsten aus den 50er Jahren`, die auf eine Verwandlung in Kunstobjekte warten. Einfallsreichtum und Ideen zum `Aufpeppen` der alten Möbel gibt es genug - das wird beim weiteren Rundgang durch die Räume des alten Hofes ganz offensichtlich. In der Teeküche fasziniert uns die Wandleuchte - eine Zusammenstellung verschiedener Komponenten, die man erst bei näherer Betrachtung erkennt. Das Atelier beherbergt eine Vielzahl von Pinseln, Farben, Leinwänden und Werken in der Schaffensphase und Paul beantwortet alle unsere Fragen offen und mit viel Humor. Überall finden wir weitere Arbeiten des Künstlers, die ebenso vielfältig und ideenreich sind. Seine aufgepeppten Möbel haben es uns besonders angetan - was man aus einem alten Schrank oder Truhe so alles machen kann!! Seinen fünftürigen Wandschrank finden sicher nicht nur wir so beeindruckend.

 

Wer sich sonst noch in der Galerie umsehen möchte, der kann sich am besten vorher telefonisch melden oder einfach auf gut Glück zum Kamper Weg fahren und schauen, ob Paul das `Galerie offen` Schild rausgehängt hat! Weitere Arbeiten des Künstlers kann man unter www.pigsty-productions.de oder auch auf seiner Facebook Seite bestaunen.

 

Auf jeden Fall möchte ich mich hier noch mal bei Paul für seine Führung bedanken! Wir hatten viel Spaß beim Klönen und Schauen!

 

Kontakt
Paul Turrell
Atelier Pig Sty Productions
Kamper Weg 2
26969 Butjadingen
Tel.: 0172/ 4 25 11 28

Insel 1Langlütjen (früher: Langlütjensand)

ist der Name zweier im 19. Jahrhundert künstlich angelegter Watt-Inseln Langlütjen I und Langlütjen II in der Wesermündung. Die Inseln gehören politisch zum Bereich der niedersächsischen Stadt Nordenham an der Unterweser. Auf ihnen stehen Reste von zunächst preußischen und später kaiserlichen Marine-Forts, deren Aufgabe der Schutz der Häfen von Bremen und Bremerhaven war. 1933 war Langlütjen II für einige Zeit ein Schutzhaftlager der SA.

Langlütjen ist auch der Name eines Leuchtfeuers (Ober- und Unterfeuer als Leuchtbaken) als Seezeichen in der Wesermündung.

Lage

Die beiden Inseln mit 16.000 und 17.000 m² Fläche liegen 2 km voneinander entfernt im Wattgebiet Langlütjensand nahe der Wesermündung, das bei Niedrigwasser trocken fällt. Etwa 1 km östlich von ihnen verläuft die Fahrrinne der Weser. Erreichbar sind die Eilande bei Niedrigwasser zu Fuß durch das Watt und bei Hochwasser mit dem Boot. Nach Langlütjen I führt vom Festland ein Damm. Die Inseln liegen gegenüber der Stadt Bremerhaven. Sie befinden sich in Höhe des Nordenhamer Ortsteils Blexen im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Innerhalb des Nationalparks gehört Langlütjen I zur Schutzzone I (Ruhezone), Langlütjen II zur Schutzzone II.

Insel 2Frühere militärische Bedeutung

Von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts dienten die künstlich aufgeschütteten Eilande als Küstenforts zur Sicherung gegen Angriffe von See. Sie bildeten mit den nicht mehr existenten Forts Brinkamahof I und II vor Bremerhaven ein Festungsviereck. Dass zu dieser Zeit Küstenbefestigungen notwendig waren, zeigte sich bei Gründung des Norddeutschen Bundes 1867, der sich von Frankreich und Großbritannien mit seinem Außenposten Helgoland bedroht fühlte.

Bauentstehung

Die beiden Inselfestungen entstanden nach Plänen des königlichen Ingenieurkomitees Berlin. Die Bauweise lehnt sich an den belgischen Festungsbau und an französische Inselforts des 17. Jahrhundert im Stil des Militärbaumeisters Vauban an. Die Errichtung der künstlichen Inseln bereitete im 19. Jahrhundert erhebliche Schwierigkeiten. Die Baustellen mit ihrer zeitweiligen Lage im Wasser waren den Kräften der See ausgesetzt. Die Bauwerke mussten fest gegründet sein, denn sie trugen später schwere Befestigungsanlagen und Geschütze. Außerdem sollten sie feindlichem Artilleriebeschuss standhalten.


http://de.wikipedia.org/wiki/Langlütjen

Foto Langlütjen I caption: Foto: Martina Nolte / Lizenz: Creative Commons CC-by-sa-3.0 de

Die ersten Stürme und Sturmflut haben wir hinter uns, und hier zu Hause ist glücklicherweise alles heile geblieben. Nur ein Deckel der Regenwassertonnen und die Abdeckung des Grills hatten sich hinfort gemacht - wurden aber im Graben wiedergefunden! An solchen Tagen sind hier immer mächtig viele Leute unterwegs, um sich das Spektakel der Flut und des tosenden Meeres anzuschauen. So bezieht sich auch mein monatlicher Beitrag ganz auf unsere rauhe und graue Nordsee! Ich hoffe, der Artikel macht Lust auf Meer und birgt vielleicht auch noch den ein oder anderen Aha Moment!

Viel Spaß mit Daten und Fakten zum Thema Nordsee!!

Geographie

Die Nordsee liegt größtenteils auf dem europäischen Kontinentalschelf. Eine Ausnahme bildet lediglich ein schmales Gebiet der nördlichen Nordsee vor Norwegen. Die Nordsee wird begrenzt von der Insel Großbritannien im Westen und dem nord- und mitteleuropäischen Festland mit Norwegen (Nordost), Dänemark (Ost) sowie Deutschland (Südost), Niederlande (Süd), Belgien und Frankreich (Südwest). Im Südwesten geht die Nordsee durch die Straße von Dover in den Ärmelkanal über, im Osten hat sie über Skagerrak und Kattegat Kontakt zur Ostsee und nach Norden öffnet sie sich trichterförmig zum Europäischen Nordmeer, das im Osten des Nordatlantiks liegt.

Geologie
doggerland
Karte mit hypothetischen Umfang Doggerland
(c. 8.000 v. Chr.), die eine Landbrücke
zwischen Großbritannien und Kontinentaleuropa
zur Verfügung gestellt

Entstehung
Die Nordsee ist ein geologisch altes Meer und ihre Entstehung sowie die Veränderungen in Gestalt und Größe sind über einen Zeitraum von etwa 350 Millionen Jahren zu beobachten. Im Tertiär senkte sich das Nordseebecken endgültig. Die jetzige Form erhielt sie jedoch erst mit dem Ende der letzten Eiszeit vor etwa 11.000 Jahren. Auch der jetzige Zustand ist nur ein Stadium in der dynamischen Entwicklung der Nordsee: langfristig lässt sich weiterhin ein Anstieg des Meeresspiegels beobachten, der über die letzten 7.500 Jahre gerechnet bei etwa 33 Zentimeter/Jahrhundert liegt (mittleres Tidenhochwasser an den deutschen Küsten). Im letzten Jahrhundert stieg das Wasser um etwa 20 bis 25 Zentimeter.

In der Weichseleiszeit waren wie in den anderen Eiszeiten auch große Wassermengen im Eis der Gletscher gebunden, das Inlandeis Skandinaviens war bis zu drei Kilometern dick. Der Meeresspiegel lag auf dem Höhepunkt der Weichseleiszeit bis zu 120 Meter unter dem heutigen Stand, die Küstenlinien verliefen etwa 600 Kilometer nördlich des heutigen Stands. Große Teile der Nordsee lagen damals trocken. Am Ende der Weichseleiszeit lag der Meeresspiegel etwa 60 Meter unter dem heutigen Normalnull, wobei die Küstenlinie nördlich der heutigen Doggerbank verlief. Die gesamte südliche Nordsee war Festland, das sogenannte Doggerland, die britischen Inseln und das europäische Festland waren eine zusammenhängende Landmasse. In den darauf folgenden Jahrtausenden stieg das Wasser, wobei dieser Anstieg im Laufe der Zeit an Geschwindigkeit abnahm.

Vor etwa 9.850 bis 7.100 Jahren wurden Teile des Elbe-Urstromtals überflutet. Etwas später öffnete sich der Ärmelkanal und das Wattenmeer begann sich zu bilden. In der darauf folgenden Zeit wechselten Phasen stärkeren Wasseranstiegs (Transgression) mit solchen einer Wassersenkung (Regression). Vor etwa 5.000 Jahren (3000 v. Chr.) lag der Meeresspiegel an der südlichen Küste etwa vier Meter unter dem heutigen Niveau, um den Beginn der christlichen Zeitrechnung knapp zwei Meter unter dem heutigen Meeresspiegel. Nachdem er zwischenzeitlich anstieg, sank er um 1000 wieder auf das Niveau zu Beginn der christlichen Zeitrechnung, um schließlich in mehreren Schüben langsamer weiter zu steigen.

Weiterlesen: Willkommen im Dezember!   Thema Nordsee

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