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Winterstürme fegen über das Land, das Wasser steigt hoch an den Deichen. Vögel, die wie Papierschnipsel durch die Luft wirbeln oder dicht an den Boden gedrängt ausharren. Kalte, feuchte Seeluft, die alles durchdringt - egal, wie viele Lagen man anzieht. Jeden Tag nach Sonnenuntergang erscheint der letzte Igel an der Futterstelle. Er kann und darf noch nicht schlafen gehen. Tage so kurz und düster, dass man am liebsten selber in einen Winterschlaf verfallen möchte.

 

Wir vergraben uns im warmen Haus, verstecken uns vor Wind und Kälte und warten: Auf die Wintersonnenwende und darauf, dass die Tage wieder länger werden mögen. Auf Weihnachten - für mich das Fest der Lichter, glänzender Kinderaugen, großer Erwartungen und Hoffnung auf mehr Frieden in der Welt. Kerzenschein erhellt die dunklen Tage, Spekulatius, heißer Kakao und der Duft von Bratäpfeln und Orangen erhellen das Gemüt.

 

Um dem "Hüttenkoller" entgegenzuwirken werden längst vergessene Spiele und Puzzle hervorgeholt - die Familie rückt zusammen, es entsteht eine neue Gemeinsamkeit. Schlitten und Schlittschuhe werden in Erwartung von Schnee und Eis vom Dachboden geholt. Ausgestattet mit dicken Jacken, Mützen und Handschuhen marschieren wir wie ein Trupp Michelin-Männchen am Wasser entlang. Der rosa Sonnenuntergang über dem Meer, diese Farben!! Sternenglanz eines frostigen, klaren Winterhimmels...

 

Auch die dunkle Jahreszeit hat ihre schönen Seiten. Geschichten werden erzählt, Mythen, Legenden und alte Brauchtümer werden zu neuem Leben erweckt. Tosende Stürme, Eis und Schnee, aber auch das Erwachen neuen Lebens im Frühjahr erinnern uns an die unausweichliche Macht der Natur. In diesem Sinne möchte ich Euch heute Minerva und ihren Hexenhof vorstellen. Sie hat sich Anfang 2013 hier in Butjadingen niedergelassen und bietet Seminare, naturtherapeutische Hilfe,

Kräuterprodukte und allerlei magische, zauberhafte Dinge. Der nachfolgende Artikel ist ein Auszug des Textes, der mir von Minerva so freundlich zur Verfügung gestellt wurde. Da so eine "Hexe" etwas ganz Besonderes ist, habe ich ihr hier auf "Am Wasser" eine eigene Seite gewidmet.

 

Ich wünsche unseren Besuchern schöne Wintertage, bleibt gesund und schaut mal beim Hexenhof vorbei!

Stephanie Lake
Dezember 2013

Weihnachtszeit bei Minerva

 

 

Philosophie


"Mitakuye oyasin" – wir sind alle miteinander verwandt. - So sagen die Indianer...


"Anam cara" - alle Seelen sind miteinander verbunden.- So sagen die Kelten…


Wir haben diese Aussagen zum Auftrag unseres Herzens werden lassen und unser Traum von einem Schamanischen Zentrum der Kraft und Kreativität ist entstanden. Bei allen Urvölkern spielten Rituale und Magie eine wichtige Rolle. Es wurde die Erde, der Mond, die Elemente, die Tiere und die Pflanzen und die jeweiligen Götter verehrt. Die Natur ist für uns beseelt, heilig und voller Magie. Alles ist mit dieser Essenz versehen und jeder Mensch, jedes Tier, ja sogar jeder Stein besitzt seine Heiligkeit und seine Kraft.


Die Schamanischen wie Naturtherapeutischen Rituale die wir praktizieren, haben ihren Ursprung bei diesen Urvölkern. Dieses überlieferte Wissen tragen wir in unsere moderne Welt. Unsere Arbeit ist im Kelto / Germanischen Mythen und Glauben verwurzelt und basiert auf diesen alten Traditionen. Vieles hat für mein Wirken heute noch eine tiefe Bedeutung. Aktiv lernen allerdings können wir heute noch von den Stämmen, wie den Indianern oder den Schamanen aus Sibirien, deren Rituale und Zeremonien den alten Riten unserer europäischen Vorfahren wohl am ähnlichsten sind. Unser Hexen Hof ist ein Platz der Begegnung, wir bieten einem kraftvollen Ort, an dem man sich seiner eigenen Kraft erinnern kann.


Das Hauptanliegen des Seminarhofes ist es, Dich mit Techniken vertraut zu machen, welche es Dir ermöglichen wieder Kontakt zu Deinen Wurzeln und Ahnen aufzunehmen. Die Gesetzmäßigkeiten der Natur kennenzulernen, zu leben und so Kraft und innere Heilung zu erfahren. Die eigene Mitte zu finden. Ein Treffpunkt, ein Versammlungspunkt, wie ein Kraftquell soll der Hexen Hof sein, Kreativität und Spiritualität fördern, egal wo ihr herkommt und egal wo ihr hinwollt. Den Bezug zur Mutter Erde wollen wir herstellen und viel Raum für eigene Erfahrungen lassen. Die Heiligkeit der Natur und unserer Ahnen erfahren, sich somit selbst in unserem Innersten begegnen....


Ihr sollt bei uns einen Ort finden, der neugierig macht, nach innen zu forschen – die eignen Kraftquellen und Wurzeln kennenzulernen, ganz ohne die Ablenkung der Zivilisation. Wir sind kein Seminarhaus im herkömmlichen Sinne, vielmehr sind wir ein Ort der Begegnung und des Erfahrungsaustausches, wo Einfachheit und ursprüngliche Natur ihre Wirkung entfalten sollen und Seelen sich in ihrem tiefsten Inneren begegnen…

 

Minerva & Christoph Winter

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Regenbogen und KornfeldWer unsere Seite regelmäßig besucht, hat vielleicht bemerkt, dass ich mir eine kurze "Sommerpause" gegönnt habe! Die Sommerferien waren viel zu schnell vorbei, was sicher auch an dem herrlichen Wetter lag, das wir im Norden genießen durften.


Der September zeigt sich hier in den ersten Tagen doch recht herbstlich - mit viel Wind und langersehntem Regen (auch wenn jetzt so mancher grummelt). Dabei ist es allerdings noch sommerlich warm - immerhin um die 18°C - sodass wir noch Hoffnung auf ein paar sonnige Spätsommertage haben. Die Wasserfässer füllen sich so langsam und hoffentlich reicht das kühle Nass, auch unseren Graben wieder aufleben zu lassen. Dort sieht man die zahlreichen Frösche bislang noch trockenen Fußes hin und her hüpfen!
 

Die meisten Sommergäste mussten Strand und Nordsee wieder verlassen und in Butjadingen nutzt man die kleine Atempause, um sich für die Herbstferien vorzubereiten. Der Krabbenkutterhafen Fedderwardersiel lockt vom 14.-15. September mit der Veranstaltung "Kulinarischer Herbst". Mit dem Einsetzen von Ebbe und Flut und dem Auslaufen und Anlanden der Kutter bietet dieser beschauliche kleine Hafen seinen Besuchern stets neue Perspektiven - und so manche Leckerei! Am 3. Oktober findet dort auch der 10. Bauern- und Handwerkermarkt statt. Zwei Termine, die man sich schon einmal für Familienausflüge auf den Kalender packen sollte!
 

Christine-PapeWer sich für Kunst und Künstler interessiert, der wird in Butjadingen so manches versteckt gelegene Kleinod, sprich Atelier finden. So kann man z.B. am 21. September bei Christine Pape im Atelier im Grodenhaus (Stollhammer Deich 20) die Ausstellung  "Tierisches Vergnügen" besuchen. Dies ist eine Ausstellung von Werken mit Tieren als Hauptdarsteller von Martina Hanfeld, Beatrix Schulte und Christine Pape. Weitere Termine findet Ihr hier http://www.christinepape.de/ausstellungen.html.


Wer mit dem Fahrrad unterwegs ist, der sollte einfach mal bei "Pig-Sty-Productions" am Kamper Weg 2 bei Iggewarden vorbei schauen und Allroundtalent Paul David Turrell einen Besuch abstatten. Vom aufgepeppten alten Schrank bis zu Bildern von traumhaft anmutenden Landschaften unserer Region - hier kann man das große Glück haben, dem Künstler bei der Arbeit zuschauen zu dürfen. Und wenn man noch mehr Glück hat, ist man als Gast beim nächsten Grillfest dabei!! Wer es so nicht schafft, hier ein kleiner Einblick http://www.pigsty-productions.de/


Ich wünsche allen unseren Gästen noch einen sommerlich warmen September...

Stephanie Lake

 

gruenkohl 2012So langsam wird es Zeit, dass der Frühling Einzug hält! Nach viel Regen und langer Frostperiode gleicht die sonst so grüne Halbinsel immer noch eher einer düsteren, braunen Moorlandschaft! Man muss sich direkt überwinden, bei diesem Wetter vor die Tür zu gehen und nur die ersten Schneeglöckchen und Winterlinge lassen schon langsam den Frühling erahnen. Schon Mitte Februar konnte ich den ersten Schwarm Stare am Vogelhaus einfliegen sehen - die haben es inzwischen sicher bereut, ihr wärmeres Winterquartier so früh verlassen zu haben!

Einziger Lichtblick sind zurzeit noch die letzten Grünkohl-Touren und auch Eckwarder-Altendeich hatte sich am ersten Sonntag im März auf den Weg gemacht. Wie so etwas aussieht? Nun, man traf sich beim zuletzt gewählten Grünkohlkönig (Michael Lake) und marschierte nach einem ersten Umtrunk gemeinsam am Deich entlang bis zum diesjährigen Ziel, dem Gästehaus Nöckel in Tossens. Mit von der Partie war ein Bollerwagen, beladen mit Bier (brrr... wie kann man bei dem Wetter nur etwas Kaltes trinken!), Glühwein, Schnaps, Getränken für die Kids, Süßigkeiten und Leckereien. Erwachsene, Kinder und Anhang wurden in zwei Gruppen eingeteilt, denn wer essen will, muss im Gummistiefel-Weitwurf erst einmal sein Können unter Beweis stellen. Da solch sportliche Höchstleistungen durstig machen, kam der Bollerwagen recht oft zum Stehen und mit genug Zielwasser flogen die Stiefel dann auch mal im hohen Bogen über den Weidezaun! Es wurde viel geklönt und gelacht und beim anschließenden Grünkohlessen konnte man sich wunderbar aufwärmen! Nachdem alle tüchtig zugelangt und die Absacker ihre Runde gemacht hatten, wurde es Zeit für die Wahl des neuen Königspaares (die die nächste Tour organisieren müssen). Der anschließende gesellige Spaziergang zurück bei frühlingshaft milden Temperaturen und Sonnenschein war genau das, was ein gut gefüllter Bauch braucht! Ein Hoch auf nette Nachbarn!!


Wer auch zu Hause einmal Grünkohl essen möchte - das Rezept findet Ihr hier: http://www.amwasser.de/rezepte/295-gruenkohl.html


Wir wünschen allen unseren Besuchern einen schönen Frühlingsanfang und sonnige Ostertage!
Stephanie Lake

Christmas-lightsNa also - die ersten zarten Schneeflocken fallen! Nun wird es schon unangenehm kalt und Handschuhe, Schals und Mützen liegen bereit. Hier an der Küste bleibt es dank der Nordsee immer noch ein paar Grad wärmer - dafür haben wir mehr Nebel und Regen - Schnee wäre schöner! Es wird früh dunkel und hier in der offenen Landschaft Butjadingens kann man die herausgeputzten Häuser und Gehöfte schon von weitem sehen! Lichterglanz, festliche Dekorationen und die Vorfreude auf das Weihnachtsfest versüßen uns die dunkle Jahreszeit. Überall schießen die Glühwein- und Bratwurststände wie Unkraut aus dem Boden um geplagte Männer und Kinder zu stärken und bei Laune zu halten, während Frau shoppen geht  :-)  
 
Wie verbringt Ihr Eure Weihnachtstage? Wir werden es dieses Jahr einmal mit der traditionellen englisch/amerikanischen Variante probieren. Am Heiligabend nur gemütliches Beisammensein mit der nahen Verwandtschaft, gutes Essen und Trinken und den Polar-Express schauen. Dann gibt es spät am Abend einen Eggnog für den Weihnachtsmann, der so lieb ist und die Geschenke für die Kinder unter dem Weihnachtsbaum ablegt, nachdem diese zu Bett gegangen sind! So kann man dann am nächsten Morgen in Ruhe auspacken und hat den ganzen Tag Zeit zum Spielen!

 

Wer Lust hat, kann unter folgendem Link herausfinden, wie man die Weihnachtszeit in anderen Ländern verbringt. Und wer den Weihnachtsmann oder die Weihnachtselfe glücklich stimmen möchte, der kann unser Rezept für Eggnog ausprobieren und bereitstellen!

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Weihnachtsbr%C3%A4uche#Belgien_und_Niederlande

 

Wir wünschen allen unseren Besuchern eine schöne Weihnachtszeit!!

 

Michael, Stephanie und Kids

Kühlere, kürzere Tage, Bäume im herbstlichen Kleid, Zugvögel, die sich sammeln... Der Wechsel der Jahreszeit ist nun nicht mehr zu übersehen! Man spürt direkt diese Aufbruch Stimmung, alles bereitet sich auf den Winter vor. Überall herrscht geschäftiges Treiben: Der verblühte Sommer wird gekappt und die ersten Blätter geharkt. Igel wandern jeden Abend hungrig im Garten umher, um sich noch Winterreserven anzufressen und die Schwalben jagen die letzten Mücken. Lasst uns die letzten sonnigen Tage genießen, bevor die dunkle Jahreszeit anbricht!

autumn leavesUm ein bisschen Farbe in den Alltag zu bringen, möchte ich hier sporadisch Menschen vorstellen, die in Butjadingen leben und sich der Kunst/ dem Kunsthandwerk oder auch der Musik verschrieben haben. Inspiration für so manches Werk sind dabei sicherlich der weite Himmel, das bisweilen tosende Meer und die urige Landschaft mit ihren windgebeugten Bäumen und einsamen Wegen. Der erste Beitrag dieser Reihe ist dem Künstler Paul David Turrell gewidmet, den wir im September in seinem Atelier und Galerie am Kamper Weg besuchten.

 

Ich hoffe, diese Reihe weckt das Interesse für die Künstler in Butjadingen (Künstler/ Musiker, die sich vorstellen möchten können mich gerne kontaktieren) und wünsche uns allen noch einen goldenen Oktober!

 

Stephanie Lake

november sturm 2007Normalerweise haben wir um diese Zeit schon den ersten richtigen Sturm - mit viel Wind und Überflutungen der Badestrände! Bislang ist Butjadingen allerdings noch herbstlich bunt und eher vernebelt und von Stürmen und allzu viel Regen verschont geblieben. Die Landwirte haben ihren Mais Silo eingefahren und die Lakes haben ihren Garten und Gewächshaus schon für den nächsten Frühling bereit gemacht. Ach, kaum werden die Tage kürzer, da träumt man vom nächsten Frühjahr und Sommer!


In anderen Teilen der Welt haben die Menschen nicht so viel Glück mit dem Wetter! Hurrikan Sandy hat an der Ostküste der USA erhebliche Schäden verursacht und wir waren die ganze Woche über in Kontakt mit Verwandten und Bekannten, die dort leben. Wenn ich daran denke, dass dort so mancher noch einige Zeit ohne Strom oder sogar in Notunterkünften ausharren muss! Weihnachten nicht mehr weit und kein Dach über dem Kopf! Da wird mir einmal mehr bewusst, wie gut ich es doch habe.


Wahrscheinlich werden Ausläufer von Hurrikan Sandy auch bei uns anlanden. Dann wird es Zeit die Fotoapparate hervor zu holen und, wie in jedem Jahr, den gefluteten Friesenstrand und Umgebung im Bild festzuhalten. Natürlich warm eingepackt und mit einem Glühwein hinterher!

Lasst es Euch gut gehen!

 

Stephanie Lake

Wattwanderung NordseeNun fallen schon die ersten Blätter und der Mais steht überall so hoch, dass der freie Blick über das Land doch recht eingeschränkt wird! Noch stehen Bäume und Büsche in sattem Grün und die Temperaturen sind angenehm genug für so manchen Herbstausflug oder den Kaffee im Freien. Bei uns im Garten geht es jetzt ernsthaft ans Ernten! Äpfel, Zwetschen und Birnen, Bohnen, Paprika und Tomaten... alles will gepflückt und verarbeitet werden. Einfrieren, einkochen und trocknen - so erhalten wir uns auch im Winter den Geschmack und die Sonne des Sommers!

 

Mein September Thema sind dieses Mal Austern! Ich weiß ja nicht, ob es dem ein- oder anderen Besucher Butjadingens auch aufgefallen ist, aber Wenn wir nach Eckwarderhörne gehen, dann fällt es mir jedes Mal wieder auf, wie sehr sich diese Muschelart hier verbreitet hat. Die Buhnen (Wellenbrecher) sind zunehmend von Austern überzogen und ich sehe kaum noch Miesmuscheln und Schnecken. Eingeschleppt oder durch veränderte Strömungsverhältnisse zugewandert? Ein Ökologe könnte da sicher so einiges erzählen! Auch unsere "Sandstrände" (wenn man sie denn so nennen darf) werden immer größer! Hier bei Mundan musste man noch vor 10 Jahren auf dem Deich oder der Befestigung sein Strandlaken ausbreiten. Heute haben immer mehr Leute auf dem angeschwemmten Sand Platz - was ja sehr schön ist, aber der Sand fehlt ja dann auch irgendwo, oder? Mehr Fortschritt und Wirtschaft für die Region - sicher nicht immer für alle von Vorteil!

Ich wünsche allen unseren Besuchern noch viele schöne und warme Septembertage!

Stephanie Lake

Ploen familia in boatWer uns auf Facebook folgt, der kennt die Gründe für die verspätete Startseite. Manchmal gehen die Arbeiten an Haus und Garten einfach vor - vor allem, wenn das Wetter so gut mitspielt! Die Lakes haben ihr sommerliches Großprojekt nun erst mal beendet und so geht es zurück an den PC und die Programmierung unserer nächsten Apps.



Thema der August Ausgabe sind Langlütjen I und II hier in der Wesermündung. Nun schon lange gesperrt, waren sie in meiner Jugendzeit ein beliebtes Ausflugsziel zum Erkunden und Zelten, da man direkt mit dem Fahrrad über den Damm dorthin gelangen konnte! In der Zeit konnte man auf Langlütjen I noch in die teilweise verschütteten und unter Wasser liegenden Gebäude gelangen. An die Gefahr hat man nicht gedacht - schien alles noch sehr solide! Dann wurde die Insel aber mit Sand aufgeschwemmt und so kann man die Gebäude heute nur noch erahnen. Wer Langlütjen II besichtigen möchte, der kann das im Rahmen eines Stadtrundganges des Nordenham Marketing- und Touristikvereins unter sachkundiger Führung tun.

Wir wünschen allen unseren Besuchern noch einen sonnigen, erholsamen August!


Stephanie Lake

wattwanderung-juniWenn der Mai anfangs auch noch kalt und nass war, so haben uns die beiden langen Wochenenden doch reichlich entschädigt. Das 19. Zirkus- und Drachenfest hier in Tossens musste diesmal ohne uns stattfinden, denn die Lakes waren in der Lüneburger Heide unterwegs und haben den "Wilseder Berg" erklommen! Für Flachländer wie uns schon ein Erlebnis - dieser Ausblick! Etwas Höheres als den Deich kennen wir hier ja nicht und eine meiner Mädchen meinte gleich, ob die Leute dort den Müll abgeladen und Erde drauf gekippt hätten (denn nur so entstehen bei uns in der Region die "Berge") :-)

Der Mai verabschiedet sich mit einem wunderbaren Landregen - dicke Tropfen, die beständig und sanft auf die trockene Erde fallen. Genau das, was mein Garten und die abgemähten Weiden jetzt brauchen. Der Juni hier an der Küste ist oft noch kühl und nass aber ich hoffe, es scheint bis zum 7. Juni wieder die Sonne. Dann nämlich fangen die "Jazz in Butjadingen" Tage an. Bis zum 10. Juni werden an verschiedenen Veranstaltungsorten hier auf der grünen Halbinsel hochkarätige Musiker ihre verschiedenen Stilrichtungen zum Besten geben. Am 22. Juni folgt dann das Mittsommernachtsfest in Eckwarderhörne - genau das Richtige für eine Radtour am Deich entlang mit der Familie!

Es gibt viel zu tun... genießt den Sommeranfang!

Stephanie Lake, 31.Mai 2012

Willkommen im frostigen Butjadingen!


Endlich hat der Winter Einzug gehalten und ein frischer Ostwind bringt eisige Kälte und lässt die Gräben zufrieren. Die Kinder haben erste Schlitterversuche auf dem Graben hinter sich und wenn es so weiter friert, können wir auf den Pütten bei Tossens endlich wieder Schlittschuh laufen!
 Nach den langen Wochen mit milden Temperaturen und zu viel Regen ist dies eine willkommene Abwechslung und auch wenn die Heizkosten nun in die Höhe gehen - besser kalt und sonnig als diese ewigen trüben Tage!
Nur einen Wermutstropfen gibt es: Die Bauern können wieder aufs Land fahren und dementsprechend liegt nun wieder der typische "Landgeruch" in der Luft! Da frage ich mich doch jedes Mal, ob es wirklich nötig ist, die Gülle so dick aufzutragen, dass die Weiden in stinkigen schwarzen Morast verwandelt werden! Mit dem nächsten Regen versickert das ja alles im Boden und von dort sammelt es sich irgendwann in den Gräben. Kein Wunder, dass in vielen Gräben nur noch eine braune, trübe Brühe steht und Tier- und Pflanzenwelt immer einseitiger werden oder manche Spezies ganz verschwindet. In meiner Jugendzeit konnte man in und an den Gräben noch jede Menge Frösche, Molche, Käfer, Libellen und anderes Getier fangen (und natürlich wieder frei lassen) und die verschiedenen Wildblumen und Kräuter ergaben den schönsten Blumenstrauß zum Muttertag! Aber was weiß ich schon - ich bin ja kein Landwirt und die Umweltschutzbehörde hat da bestimmt ein Auge drauf und alles sicher im Griff!

Aber jetzt genug mit der Kritik... lieber raus auf´s Eis :-)

Allen unseren Gästen noch einen frostig klaren Februar,

Stephanie Lake


Der Eislauf
   
Der See ist zugefroren
Und hält schon seinen Mann.
Die Bahn ist wie ein Spiegel  
Und glänzt uns freundlich an.
    
Das Wetter ist so heiter,
Die Sonne scheint so hell.
Wer will mit mir ins Freie?
Wer ist mein Mitgesell?
     
Da ist nicht viel zu fragen:
Wer mit will, macht sich auf.
Wir geh'n  hinaus ins Freie,
Hinaus zum Schlittschuhlauf.
    
Was kümmert uns die Kälte?
Was kümmert uns der Schnee?
Wir wollen  Schlittschuh laufen
Wohl auf dem blanken See.
    
Da sind wir ausgezogen
Zur Eisbahn also bald,
Und haben uns am Ufer
Die Schlittschuh angeschnallt.
    
Das war ein lustig Leben
Im hellen Sonnenglanz!  
Wir drehten uns und schwebten,
Als wär's ein Reigentanz.

Hoffmann von Fallersleben

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